Trauer

Freie Wähler trauern gemeinsam um Aiwanger

7.11.2026, 16:06

Der überraschende Tod ihres Vorsitzenden hat die Freien Wähler geschockt. Nun trafen sie sich in München, um gemeinsam zu trauern.

Nach dem plötzlichen Tod ihres Parteivorsitzenden Hubert Aiwanger haben die Freien Wähler aus Bund und Land sich in München getroffen, um gemeinsam Abschied zu nehmen. 

Im Prinz-Carl-Palais trugen sich hochrangige Mitglieder - darunter der Bundesgeneralsekretär Gregor Voht und der stellvertretende Bundesvorsitzende Manfred Petry - in ein Kondolenzbuch ein. Der Generalsekretär der Freien Wähler Bayern, Hans Martin Grötsch, hatte das gemeinsame Gedenken angeregt, auch Landtagsabgeordnete und Landräte sollten dabei sein.

«Mit seinem plötzlichen Tod verlieren wir einen persönlichen Freund und politischen Weggefährten», schrieben die Freien Wähler in einer großen Traueranzeige. «In Trauer und Dankbarkeit werden wir eng zusammenstehen und unsere Arbeit in seinem Sinne weiterführen: für eine sachorientierte Politik, die den Menschen dient.»

Personaldebatten oder gar -entscheidungen gab es bei dem Treffen aber nicht, stellte der Generalsekretär klar und betonte: «Wir werden jetzt keine solche Debatte führen.» Das sei zu früh und der «völlig falsche Zeitpunkt». Auch ein Sprecher der Freien Wähler auf Bundesebene erklärte, es gehe höchstens um organisatorische Fragen oder mögliche Zeitachsen.

Aiwanger war am Mittwoch leblos in einem Hotelzimmer in Berlin gefunden worden. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion starb der 55-Jährige ohne Fremdverschulden, wie die Staatsanwaltschaft in Berlin mitteilte. Es stünden allerdings noch weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen an.