Kultur

Madame Tussauds stellt Döner aus Wachs in Berlin vor

8.10.2026, 13:57

Ein Döner zum Anfassen: Das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds enthüllt in Berlin nicht nur den ersten Döner aus Wachs, sondern wohl auch den teuersten.

Ein Döner, der nicht gegessen werden kann: Das Madame Tussauds in Berlin ist um ein weiteres Exponat erweitert worden, den weltweit ersten Döner aus Wachs. Vorlage für das ungewöhnliche Exponat ist der beliebte Gemüse-Döner von Mustafa's Gemüse Kebab am Berliner Mehringdamm.

Nach Angaben des Museums bestand die Herstellung aus mehreren Schritten. Damit der Wachs-Döner möglichst originalgetreu aussieht, wurde zunächst ein echter Döner mit Soße bestellt und aus verschiedenen Perspektiven fotografiert. Doch die Soße wurde schnell zum Problem: Der Döner wurde matschig. Also musste ein Zweiter her - diesmal ohne Soße.

Döner wird für das Madame Tussauds eingefroren

Dieser wurde dann auseinandergenommen und die einzelnen Bestandteile - von Salatblatt bis Zwiebelstückchen - eingefroren. Anschließend wurden die Zutaten gegossen und ihre Formen abgenommen. Für die verschiedenen Bestandteile kamen unterschiedliche Wachsarten zum Einsatz.

So sollte unter anderem die feuchte Struktur der Tomate möglichst genau nachgebildet werden. Die einzelnen Zutaten dienten später als Vorlage für das Wachsmodell. So entstand Stück für Stück die Nachbildung des Berliner Kult-Döners.

Der Inhaber des Imbisses, Tarik Kara, war bei der Präsentation vor Ort: «Er ist eins zu eins genauso nachgebildet und sieht sehr echt aus. Ein Wachs-Döner kann nicht besser aussehen», führt der Inhaber aus.

Kosten für den Gemüse-Döner 

Kostenpunkt für den Wachs-Kebab: nach Angaben des Museums rund 10.000 Euro. Damit dürfte der Döner zumindest preislich in einer eigenen Liga spielen.