Sorge um Gesundheit

Bayern: Kein Hinweis auf drohendes Karriereende bei Musiala

19.08.2026, 09:53

Nach zwei Zusammenbrüchen auf dem Spielfeld äußert sich Jamal Musiala trotz einer neurologischen Dysfunktion optimistisch. Wie der FC Bayern auf die Diagnose reagiert.

Der FC Bayern München rechnet damit, dass Jamal Musiala seine Karriere trotz einer neurologischen Dysfunktion fortsetzen kann. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Verein erfuhr, gebe es derzeit keine Hinweise, dass der Nationalspieler nicht weiter auf dem Niveau Fußball spielen könne. Der 23-Jährige war am Vorabend beim Testspiel gegen den 1. FC Heidenheim zusammengesackt - ähnlich wie schon drei Tage zuvor im Spiel gegen RB Leipzig. Er wurde jeweils kurz behandelt und lief dann vom Feld.

Musiala hatte in den sozialen Medien mitgeteilt: «Es wurden bei mir temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind. Diese können zu den zuletzt vorgekommenen Momenten führen, wie gegen Leipzig oder auch jetzt in Heidenheim.»

Das französische Wort Absencen bedeutet im Deutschen so viel wie «Abwesenheit». Das traf auf Musiala zu, der gegen Leipzig und gegen Heidenheim auf dem Platz kurzzeitig weggetreten wirkte. Absencen sind eine Form epileptischer Anfälle.

Keine ärztlichen Bedenken bei Einsätzen

Wie aus dem Verein zu hören war, sei der Einsatz Musialas in den beiden Partien jedoch völlig unbedenklich und ärztlich umfangreich abgesprochen gewesen. Der Sportler selbst hatte in seinem Statement geschrieben, dass er «in bester medizinischer Behandlung und sehr optimistisch» sei. «Der FC Bayern und mein privates Umfeld sind immer an meiner Seite und unterstützen mich auf diesem Weg. Wichtig ist, es besteht kein darüber hinausgehendes gesundheitliches Risiko.»

Eine Prognose, wie es mit dem Offensivspieler nun in den nächsten Tagen und Wochen weitergeht - ob er etwa im Supercup am Samstag bei Borussia Dortmund oder beim Liga-Start sechs Tage später gegen den VfB Stuttgart eingesetzt werden kann - gab es zunächst nicht.