Nach Kreuzfahrt
Feuerwehr holt deutsche Passagiere nach Hantavirus-Fall ab
10.05.2026, 11:49
Nach dem Hantavirus-Ausbruch an Bord der «Hondius» bereiten Rettungskräfte die Rückkehr von Passagieren nach Deutschland vor. Nach ihrer Ankunft am Flughafen im niederländischen Eindhoven sollen vier deutsche Passagiere nach Frankfurt gebracht werden, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr.
Für den Transport wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr Essen und der Feuerwehr Frankfurt angefordert. Sie sollen noch am Sonntag vier Passagiere am Militärflughafen in Eindhoven abholen. Anschließend geht es in einem sogenannten Sonderisoliertransport nach Frankfurt.
Uniklinik Düsseldorf steht für Notfälle bereit
Alle vier hätten im Moment keine Symptome, hieß es. Sollte sich daran während des Flugs noch etwas ändern, würde der betroffene Patient zur Uniklinik Düsseldorf gebracht werden. Dort ist auf der Infektionsstation bereits eine 65-Jährige. Die Frau war ebenfalls auf der «Hondius» und hatte dort nach Angaben der Behörden engen Kontakt mit einer Patientin, die an Bord mit einer Hantavirus-Infektion starb.
Bei der Feuerwehr Essen bereiten sich nach dpa-Informationen sieben Einsatzkräfte auf den Transporteinsatz vor. Sie fahren unter anderem mit einem speziellen Infektions-Rettungswagen nach Eindhoven.
Patienten durften nach langem Warten von Bord
Das von einem Ausbruch des Hantavirus betroffenen Kreuzfahrtschiff «Hondius» war am Morgen in den Hafen von Granadilla im Süden der spanischen Urlaubsinsel Teneriffa eingefahren. Ärzte untersuchten die Passagiere noch an Bord auf akute Krankheitssymptome. Anschließend wurden sie nach und nach ausgeschifft und anschließend auf dem Luftwege in ihre jeweiligen Heimatländer gebracht.
Die deutschen Passagiere sollen mit einem niederländischen Flug zunächst nach Eindhoven gebracht werden, wie das niederländische Außenministerium bestätigte.