Wettervorhersage

Spätwinter hat Karneval und Fasching im Griff

15.02.2026, 17:14

Das Wetter meint es nicht gut mit allen Jecken und Narren - es kann weiter schneien oder regnen. Am Sonntag zeigt sich zumindest mancherorts die Sonne. Montagmorgen sollten Autofahrer vorsichtig sein.

Ungemütliches Wetter erwartet Deutschland zum Ausklang dieser Karnevalswoche. Dabei müssen die Menschen mit einer winterlichen Mischung aus Regen, Schnee und Frost rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Auch zum Wochenstart ist keine anhaltende Besserung in Sicht. In Teilen Bayerns wird weiterhin vor Hochwasser gewarnt, wie aus einem länderübergreifenden Hochwasserportal hervorgeht.

Heitere Abschnitte am Sonntag

Im Alpenvorland kann es am Sonntag zehn Zentimeter Neuschnee geben. In den östlichen Mittelgebirgen fallen bis zu fünf Zentimeter Schnee. Sonst wird es laut DWD nur vereinzelt glatt. Die Tiefstwerte liegen bei minus 9 Grad, in Schleswig-Holstein sogar bei minus 12 Grad. Am Oberrhein klettern die Werte knapp über null Grad. Im Norden und Osten ist auch am Tag Dauerfrost möglich, sonst Höchstwerte bis zu 6 Grad. Für alle Narren «ist auf den Umzügen also warme Kleidung empfehlenswert», erklärte der DWD.

Im Tagesverlauf bleibt es im Süden bewölkt. In der Mitte und im Norden kann hingegen am Sonntag länger die Sonne scheinen. Teilnehmer des Braunschweiger «Schoduvels», der als größter Karnevalsumzug Norddeutschlands gilt, können sich also freuen. Die kölschen Jecken müssen ab dem Abend mit Schnee rechnen, der jedoch schnell in Regen übergeht. 

Rosenmontag bis Aschermittwoch: Trübes Winterwetter

Am Rosenmontag verschwindet die Sonne wieder gänzlich hinter einer dichten Wolkendecke. Morgens kann es im Berufsverkehr glatt werden in einem Streifen von Bayern über Nordhessen und Thüringen bis zur Nordsee. Die Schneefälle breiten sich bis in den Nordosten aus, sonst regnet es häufig. Außerdem kann es im Westen und Südwesten zu einzelnen Graupelgewittern kommen. 

Im Südwesten liegen die Höchstwerte bei 10 Grad, wohingegen die Werte nordöstlich des Harzes frostig bleiben. Im Bergland und an der Küste weht eine steife Brise mit bis zu 60 Kilometern pro Stunde, die vereinzelt Sturmböen mit sich bringt, so der DWD. 

Auch am Dienstag und Mittwoch dominieren Regen und Schnee die Aussichten. An den Temperaturen ändert sich ebenfalls wenig. Einzelne Auflockerungen sind selten.

Warnung vor Überschwemmung bei Nürnberg

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt nahe Nürnberg sowie dem Landkreis Bamberg und Neuburg-Schrobenhausen wird laut länderübergreifendem Hochwasserportal in bebauten Gebieten vor großem Hochwasser gewarnt. Für einen Teil der Stadt Ansbach bei Nürnberg besteht laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe weiterhin akute Überschwemmungsgefahr eines Parkplatzes. Entlang der Mosel in Rheinland-Pfalz gingen gestiegene Pegelstände zuletzt zurück. Für den gesamten Mittelrhein sind aber noch steigende Wasserstände vorhergesagt. Größere Vorkommnisse waren vorerst nicht bekannt.