Einzelhandel

Aldi Süd streicht Hunderte Stellen in Deutschlandzentrale

23.01.2026, 15:52

Einer der wichtigsten Lebensmittel-Einzelhändler in Deutschland, der Konzern Aldi Süd, will in seiner Zentrale im westdeutschen Mülheim an der Ruhr Hunderte Stellen abbauen - von rund 2.000.

In der Deutschlandzentrale von Aldi Süd fallen in den nächsten Jahren mehrere Hundert Stellen weg. Das bestätigte das Unternehmen der Deutschen Presse-Agentur. Eine konkrete Zahl wurde auf Nachfrage nicht genannt. Betroffen sind dem Vernehmen nach bis zu 500 Arbeitsplätze in den Bereichen Buchhaltung, Personal und Einkauf. Zuvor hatte die «Lebensmittel Zeitung» darüber berichtet. 

Der Prozess hat demnach bereits im vergangenen Jahr begonnen. Zu den Gründen äußerte sich der Konzern nicht konkret. Aldi setze seit jeher auf schlanke Strukturen und Prozesse und entwickele diese kontinuierlich weiter, heißt es. 

In der Deutschlandzentrale von Aldi Süd in Mülheim an der Ruhr sind 2.000 Menschen beschäftigt, bundesweit sind es 50.000. Der Discounter betreibt hierzulande rund 2.000 Filialen.

Seit der Gründung zweier separater Unternehmen durch die Brüder Karl und Theo Albrecht 1961 ist Deutschland, was Aldi angeht, zweigeteilt: in Aldi Süd und Aldi Nord. Aldi Süd hat seinen Arbeitsschwerpunkt im Westen und Süden, Aldi Nord betreibt Filialen im Norden und Osten.